Der ca. 40 Jahre alte Garten folgte dem typischen Gestaltungsprinzip der 70er und 80er Jahre: Thuja-Hecke am Rande und eine Rasenfläche in der Mitte. Inzwischen war eine erhöhte Holzterrasse angelegt worden, um einen weiteren Sitzplatz zu schaffen, auf dem die Abendsonne genossen werden kann. Nun aber fehlte den einzelnen Elementen eine Verbindung. Außerdem wünschte sich die Besitzerin einen Teich, glaubte aber nach vorherigen Beratungen, dass ihr Garten hierfür zu klein sei. Weiterhin sollte eine Metallbrücke in die Gastaltung einbezogen werden, die bisher einsam und funktionslos auf der Rasenfläche stand.

Um den Wunsch nach einem Teich zu erfüllen, wurde dieser das zentrale Element des Gartens anstatt als Miniatur in einer Ecke zu verschwinden. Er verbindet beide Sitzplätze und teilt damit die Rasenfläche diagonal in zwei Hälften. Die vorhandene Brücke erhält nun eine Funktion: Sie verbindet beide Gartenbereiche miteinander und ist somit nicht mehr nur rein dekoratives Objekt. Der Teich bekommt mit Flusskieseln und einzelnen Blattschmuckstauden und Gräsern eine natürliche Begrenzung.

 

 

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