Der "Platz der Städtepartnerschaft"

Die feierliche Einweihung am 28.10.2018:

Die Bürgermeister aller Partnerstädte haben ihre Städte symbolisch mit dem blauen Band Europas verbunden.

Die amtierende Blütenkönigin Rosbachs Chiara I. trifft auf ihre Doppelgängerin. Jede Partnerstadt wird durch eine lebensgroße Figur vertreten. Diese tragen Elemente aus dem jeweiligen Stadtwappen. Rosbach wird durch seine Blütenkönigin symbolisiert.

Der erste Abschnitt ist hergestellt:

 

Visualisierung des Konzepts am Bauzaun:

 

Das Konzept:

Die je ca. 600 qm großen Flächen links und rechts zur Einfahrt ins Neubaugebiet werden als Plätze mit Aufenthaltsqualität gestaltet. Geschwungene Wege, Plätze und Pflanzflächen unterbrechen die langgezogene Einfahrt.

Auf der linken Seite sind vier Infotafeln (je ca. 1.60 x 1.80 m) aus Cor-Ten-Stahl vorgesehen. Dort können Informationen über die Stadt Rosbach und ihre drei Partnerstädte angebracht werden. Um die Bedeutung der Tafeln auch aus größerer Entfernung sichtbar zu machen, erhalten diese am oberen Rand die Silhouette der jeweiligen Stadt – analog zum Logo der Stadt Rosbach. Die gewünschten Skylines wurden von den drei Partnerstädten bereits an Frau Danglidis geschickt. Außerdem werden die jeweiligen Städtenamen per Laser aus der Fläche geschnitten.

Auf der rechten Seite gruppieren sich unter einem Zierkirschen-Baum lebensgroße Figuren ebenfalls aus Cor-Ten-Stahl. Die einzelnen Figuren repräsentieren sowohl die Heimatstadt als auch die jeweiligen Partnerstädte. Diese wurden ebenfalls von WOHNTRÄUME entworfen. Als Gruppe repräsentieren die stilisierten Figuren den Dialog und die Verbundenheit der Menschen, die in den vier Städten leben. Bei Besuchen aus den jeweiligen Partnerstädten wird dies sicherlich ein beliebtes Fotomotiv werden – besonders, wenn sich Menschen dazugesellen und so die Gruppe erweitern.

Der Kreisel am Ende der Einfahrt erhält in seiner Mitte eine Skulptur (ca. 4 m breit, 1,50 m hoch) zum Thema „Städtepartnerschaft“. Die abstrakte Skulptur besteht aus einem verschlungenen Band aus demselben Material, dass keinen Anfang und kein Ende hat und die verschiedenen – nicht endenden - Verbindungen zu den Partnerstädten ausdrückt. Die vier Städtenamen werden – wie auch bei den Tafeln – per Laser ausgeschnitten. Die Skulptur wird von einer Bepflanzung eingerahmt. Die Fläche wird mit Taunus-Quarzit abgedeckt und greift so die Füllung der Lärmschutzwände wieder auf. Denkbar ist eine Wasserfontäne in der Mitte der Skulptur. Ebenso kann diese von außen oder innen beleuchtet werden.

Die Realisierung beginnt im Herbst 2018.

 

Der "Eduard-Bartling-Platz"

Das Konzept:

Dieser Bereich über dem Regenrückhaltebecken setzt sich gestalterisch aus zwei Komponenten zusammen. Entwickelt wurde die Gestaltung in enger Abstimmung mit dem Heimatgeschichtsverein 1984 Rosbach v.d. Höhe e.V..

Von der Homburger Straße ins Neubaugebiet kommend erreicht man den „Zeitstrahl“. Gabionen (gefüllte Drahtkörbe) in Sitzhöhe mit verschieden Füllungen symbolisieren die „Meilensteine“ in der Entwicklung Rosbachs – von der ersten Siedlung bis zum Zusammenschluss der drei Stadtteile. Gestalterisch nehmen diese die dahinter liegende Lärmschutzwand auf und nehmen ihr so etwas von ihrer Größe. Die Gabionen werden am Boden mit Cor-Ten-Stahl-Bändern eingefasst, auf dem sowohl die entsprechende Jahreszahl als auch das historische Ereignis zu lesen sind. Die Anordnung der Gabionen erfolgt nicht in regelmäßigen Abständen, sondern proportional zum zeitlichen Abstand der beschriebenen Ereignisse. Hinter den Drahtkörben verläuft ein langes Band aus Cor-Ten-Stahl, auf dem die global relevanten Daten vermerkt sind. Dadurch werden die geschichtlichen Eckdaten Rosbachs in den großen Kontext gesetzt. So können Kindergarten – und Grundschulkinder hier ebenso wie (Neu-) Bürger Interessantes über ihr (neues) Zuhause erfahren. Der „Zeitstrahl“ verbindet zudem die älteren Teile Rosbachs mit dem jüngsten Stadtteil.

Am Ende des „Zeitstrahls“ mündet dieser in den eigentlichen „Eduard-Bartling-Platz“. Hier befindet sich in der Platzmitte ein Wegweiser zu Orten, die zu Zeiten des Bergbaus in Rosbach von besonderer Bedeutung waren. Diese Bedeutung wird ebenso wie weitere wichtige Informationen zum Bergbau in Rosbach auf drei Informationstafeln erklärt. Auch Bilder aus den Archiven des HGV können hier angebracht werden. Die Tafeln bestehen ebenso aus Cor-Ten-Stahl wie die am „Platz der Städtepartnerschaft“, um eine einheitliche Gestaltung zu erreichen, und können von unten angestrahlt werden.

Bänke laden zum Verweilen ein.

Der Bereich zwischen den Gabionen wird mit einzelnen Großsträuchern sowie Gräsern und Stauden bepflanzt. Mehrere Grünflächen begleiten den Platz und grenzen ihn zur Straße ab. Diese erhalten ebenfalls eine pflegeleichte Bepflanzung aus einzelnen Sträuchern, Gräsern und Stauden. Durch eine dichte Bepflanzung und eine Abdeckung mit Kies wird das Unkraut unterdrückt und die Feuchtigkeit – bei Verwendung eines speziellen Pflanzsubstrats – im Boden gehalten. So reduziert sich der Pflegeaufwand nach der Einwachsphase erheblich, aber dennoch wird ein ganzjährig attraktives Bild erreicht und außerdem Nahrungsquellen für Bienen und Insekten geschaffen.

Einzelne Sträucher sollen beleuchtet werden.